DO IT YOURSELF

Blog-Planung auf Magnetwand und ein kleines DIY

7. November 2014
Meine Magnetwand

Ich beschäftige mich ja schon den ganzen Monat mit meinem Arbeitszimmer. Und auch mit Blog-Planung habe ich mich schon öfters beschäftigt. Bei allen Formularen und Blog-Planern fehlte mir eine immer sichtbare Übersicht über die Beiträge der nächsten Zeit. Als ich vor kurzem bei der lieben Anne über eine DIY-Magnetwand gestolpert bin, kam mir die Idee, mir eine magnetische Blog-Übersicht zu bauen.

Gedacht, getan und auf in den Baumarkt. Eigentlich wollte ich die Magnetwand auch selbst machen, aber da es dort eine perfekt an die vorgesehene Wand passende Tafel für kleines Geld gab, habe ich mich für eine Fertigversion entschieden. So kann ich jetzt auch noch auf der Wand schreiben.

Ich hatte mir das ganze so vorgestellt, dass ich mir ein Monatsraster erstelle und meine Blog-Themen auf bunten Karteikarten notiere. Leider ist die Wand nicht groß genug für 5×7 große Felder, aber da ich nicht jeden Tag blogge, macht es nichts, dass die Karten etwas überlappen. Das Monatsraster habe ich einfach mit Washi-Tape aufgeklebt und auch den einfachen Holzrahmen habe ich damit verziert.

Links ist noch Platz für meinen Lieblingsnotizblock und eine meiner vielen Sprüchkarten.

Meine Magnetwand und darunter ein RollwagenUnter der Wand steht mein Rollwagen, in dessen oberstem Fach ich alles für die Blogplanung aufbewahre. Ich habe nach wie vor einen Buch-Planer, um auch Ideen für später notieren zu können. In einer kleinen Kiste bewahre ich alle Karteikarten auf, die ich dann bei Bedarf einfach auf das entsprechende Feld auf der Wand hefte (heften ist ja eigentlich das falsche Wort, aber magneten gibts nicht^^).

Flexible Planung

Besonders toll finde ich die Flexibilität dieser Planung. Bei Artikelreihen plane ich grob meistens einen ganzen Monat vor, aber es kommt oft etwas Aktuelles dazwischen, oder ich möchte aus anderen Gründen die Reihenfolge ändern. Jetzt kann ich einfach die Karten umplatzieren und alles ist wieder aktuell. Auf die Rückseite der Karten schreibe ich mir Notizen zu den jeweiligen Themen. Oft kommt mir eine Idee und wenn ich die erst Wochen später umsetze, weiß ich nicht mehr, was ich dazu überhaupt alles schreiben wollte. So hab ich jetzt alles wichtige auf diesen Karteikarten und seh auf einen Blick, wie der kommende Monat auf meinem Blog aussieht.

MagnetwandNeben einem magnetischen Untergrund benötigt man natürlich auch noch Magnete. Klar, gibts zu kaufen. Sind aber entweder nicht schön oder sehr teuer. Also habe ich beschlossen, sie selbst zu machen und das ging wirklich super einfach und schnell.

DIY: Magnete selbst machen

Alles, was ihr dafür braucht sind kleine Magnete (das Stück kostet im Baumarkt zwischen 40 und 80 Cent je nach Größe), doppelseitiges Klebeband, eine Schere und dickere Aufkleber.

DIY Anleitung fuer MagneteDa ich dem Kleber der Aufkleber nicht traue, habe ich die Magnete mit doppelseitigem Klebeband auf den Aufklebern befestigt. Dadurch, dass die Aufkleber etwas dicker sind, ist es auch nicht schlimm, dass die Magnete kleiner sind. Sie sind trotzdem sehr stabil.

Ein fertiger Magnet an der MagnetwandSo habe ich jetzt ganz viele individuelle Magnete für meine Magnetwand.

Blog-Planung ist natürlich nur eine Möglichkeit, eine Magnetwand zu nutzen. Ich könnte es mir auch gut zur Terminplanung vorstellen.

Besitzt ihr eine Magnetwand? Wofür nutzt ihr sie?

 

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6 tolle Kommentare

  • Reply Ulli 7. November 2014 at 20:21

    Praktische Übersicht.
    Ich versuche die Übersicht aktuell mit einem Monat auf 2 Seiten in meinem A5-Planer zu bekommen. Die Artikel schreibe ich dann auf Post-its, die ich dann ja auch umplatzieren kann. So hat man das Ganze natürlich immer vor Augen und wird gleich dran erinnert. Muss ich mal drüber nachdenken. 😉

    • Reply Andrea 8. November 2014 at 9:10

      Mit Post-its hab ich das vorher auch so gemacht. Aber irgendwie war das auch nicht optimal. Ich glaub, mir war das zu klein. Auf den Karteikarten notier ich jetzt auch Stichpunkte, damit ich auch später noch weiß, was ich da überhaupt schreiben wollte. Das hab ich im Planer vorher an anderer Stelle gemacht und musste immer blättern.

  • Reply Lady Stil 7. November 2014 at 20:45

    Hallo Andrea,
    bisher hab ich mir immer alles auf einem großen Zettel notiert (der beherbergte dann oft ganz viele kleine Post-its).
    Bin erst seit Ende August dabei, aber so langsam merkt man, es wird unübersichtlich.
    Keine schlechte Idee mit dem Magnetbrett. Im Januar ist eh Rundumschlag geplant, da plan ich meinen Arbeitsplatz mal gleich ein ;-))))

    Liebe Grüße,
    Moni

    • Reply Andrea 8. November 2014 at 9:12

      Je mehr Ideen ich hatte, desto unpraktischer waren alle anderen Lösungen. Ich teste da auch immer noch. Momentan funktioniert das Magnetboard ganz gut für mich. Mal sehen wie lange 😉

  • Reply Chrissy 9. November 2014 at 8:45

    Das sieht ja mal richtig schick aus. Gefällt mir gut. Wenn ich bloggen würde, könnte ich mir so eine Tafel auf jeden Fall vorstellen. ich habe hier keine zu hause. Auf der Arbeit allerdings schon. Wird leider als Zettelsammlung benutzt *seufz*

  • Reply Miss Marpel 10. November 2014 at 20:43

    Ein toller Post, die Idee mit der Magnetwand finde ich klasse. Ich fange ja gerade erst an mit dem bloggen daher finde ich solche Tipps total klasse.
    Selbstgemachte Magnet Pins eignen sich auch gut für die Küchenorganisation da habe ich eine ähnliche Tafel.

    Liebe Grüße Alex

  • Yeah, ein Kommentar. Ich freu mich.