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ZEITMANAGEMENT

Haushaltsbuch Vorlage – mehr Geld am Ende des Monats

Haushaltsbuch Vorlage Titelbild

Ein Haushaltsbuch führen ist lästig, hilft aber extrem dabei, den Überblick über die Finanzen zu behalten. Ich schaffe es leider auch nicht immer, alles regelmäßig zu notieren, aber ich werde besser. Dadurch weiß ich nicht nur, wie viel ich wofür ausgebe, Spontankäufe kommen so auch wesentlich seltener vor. Meine alte Haushaltsbuch Vorlage habe ich aktualisiert und ergänzt und ich teile sie natürlich wieder gerne mit euch.

Haushaltsbuch Vorlage – Einnahmen und regelmäßige Ausgaben

Am Anfang trage ich zunächst meine Einnahmen und die regelmäßigen Ausgaben ein. Allein dieser Schritt ist schon sehr erhellend, denn man erfährt, wie viel man für den Monat überhaupt zur Verfügung hat.

Übersichtsseite Haushaltsbuch

Die Zahlen sind übrigens nur Beispiele, meine genaue Finanzlage möchte ich hier nicht offen legen ;-)

Bei den Einnahmen wird alles eingetragen, was reinkommt. Das ist natürlich in erster Linie das Gehalt, aber es gibt noch weitere mögliche Posten:

  • Mieteinnahmen
  • Unterhalt
  • Kindergeld
  • Nebenjob
  • Verkäufe

Zu den regelmäßigen Ausgaben zählen natürlich die Kosten der Wohnung, aber auch sämtliche immer wiederkehrende Kosten. Einige Beispiele können sein:

  • Miete
  • Strom
  • Internet / Festnetz
  • Handy
  • Raten für Kredite
  • Fahrtkosten für Zeitfahrkarten
  • Online-Abos (Musik, Foto, Streaming, Cloudspeicher)
  • Hosting
  • Unterhalt
  • Kontoführungsgebühren
  • regelmäßige Sparbeträge

Erst wenn ich diese beiden Kategorien miteinander verrechne, weiß ich, wie viel Geld ich für den Monat überhaupt zur Verfügung habe. Und es ist erschreckend, wie wenig das oft ist. Damit das wenige Geld dann für den kompletten Monat ausreicht, sollte man nicht nur die regelmäßigen, sondern auch alle anderen Ausgaben notieren.

Ausgaben im Haushaltsbuch

Ich habe die alte Haushaltsbuch Vorlage in diesem Punkt lediglich farblich überarbeitet, da ich das Konzept mit den verschiedenen Kategorien sehr hilfreich finde. Dadurch lassen sich mögliche Sparquellen nämlich sehr gut identifizieren. Das tut manchmal wirklich weh, wenn man sieht, wie ein Drogerie- oder Klamottenkauf eskaliert ist, aber es nützt ja nix. Das Geld ist weg, auch wenn man es nicht aufschreibt. Schummeln bringt also nix.

Haushaltsbuch Vorlage für die Ausgaben

Ich nutze sechs verschiedene Kategorien, damit es nicht zu kleinteilig wird. Wenn ihr mehr oder weniger benötigt, dann passt die Vorlage einfach für euch an, indem ihr mehr oder weniger Seiten nutzt. Wenn ihr zum Beispiel viel unterwegs seid, könnt ihr eine Kategorie dafür anlegen. Darunter können dann Benzin, Parkkosten, Zug- oder Flugtickets und Kosten für öffentliche Verkehrsmittel fallen. Passt das Haushaltsbuch möglichst gut an eure eigenen Bedürfnisse an.

Kategorien für Ausgaben

  • Lebensmittel: Supermarkt, Bäcker, Kantine
  • Beauty: Friseur, Drogerieartikel
  • Kleidung: Klamotten
  • Freizeit: Party, Ausflüge, Restaurants, Cafés, Bücher, Kino
  • Wohnung: Haushaltsartikel, Deko, Elektro
  • Sonstiges: Porto, Apotheke, Tanken, Bildung, Geschenke

Es ist wirklich wichtig, jede Ausgabe aufzuschreiben, auch wenn sie noch so klein ist. Es ist erstaunlich, wie sich gerade die kleinen Ausgaben am Ende zu einer beachtlichen Summe addieren. Gewöhnt es euch an, die Kassenzettel mitzunehmen, damit ihr nichts vergesst.

Haushaltsbuch – die Auswertung

Nur aufschreiben ist erst die halbe Miete. Am Ende des Monats sollte dann die Auswertung erfolgen. Dafür gibt es eine extra Seite in der Haushaltsbuch Vorlage.

Auswertung der Ausgaben

Die Auswertung hat zwei Ziele. Zum einen erkennt man, ob man über seine Verhältnisse gelebt hat. Wenn regelmäßig am Ende ein Minus vor dem Ergebnis steht, dann wächst der Schuldenberg immer weiter.

Zum anderen aber sollte man sich die einzelnen Kategorien genauer ansehen und eventuelles Sparpotenzial identifizieren. Oft sind es immer wieder dieselben Kategorien, in denen auffällig hohe Beträge auftauchen. Bei dem einen ist das Kleidung, beim nächsten Make Up oder Deko. Wenn man seine Ausgaben reduzieren möchte, ist das ein guter Ansatzpunkt. In der Auswertung habe ich teilweise auch die Unterkategorien ausgewertet, um einen noch genaueren Einblick zu bekommen.

Haushaltsbuch Vorlage – Jahresübersichten

Selbst wenn ich jeden Monat alle Ausgaben notiere und brav mein Haushaltsbuch führe, fehlte mir bislang noch eine Jahresübersicht. Dafür habe ich jetzt eine zusätzliche Vorlage erstellt.

Jahresuebersicht Ausgaben

Wie viel gebe ich eigentlich über das ganze Jahr gesehen in den einzelnen Kategorien aus? So erkennt man mögliche Ausreißer, wie beispielsweise den großen Sommerkleidungskauf vor dem Urlaub. Oder eben, dass man Monat für Monat sehr viel für Kleidung ausgibt.

Ebenfalls für ein Jahr ist die Finanzübersicht. Wenn man hier einmalig alle regelmäßigen Einnahmen und Ausgaben für das gesamte Jahr notiert, dann fällt einem der erste Teil des monatlichen Haushaltsbuchs wesentlich leichter. So muss ich nicht jedes Mal überlegen, in welchem Monat z.B. GEZ bezahlt wird oder wie teuer noch mal das Spotify Abo ist.

Finanzübersicht für ein Jahr

Alle Haushaltsbuch Vorlagen könnt ihr euch wie immer in der Bibliothek runterladen und ausdrucken.

Spartipp: Budgets setzen

Gerade wenn das Geld knapp ist, kann es helfen, wenn man sich direkt für jeden Monat bestimmte Budgets für einzelne Kategorien festlegt. Das ist besonders bei Kategorien hilfreich, in denen man gerne mal ein wenig übertreibt. Wenn das festgesetzte Budget aufgebraucht ist, dann ist eben Schluss mit kaufen.

Spartipp: Sparen am Anfang des Monats

Optimal ist es, wenn jeden Monat Geld zum Sparen übrig bleibt. Das ist allerdings oft nicht der Fall. Daher sollte man besser am Anfang des Monats sparen. Selbst wenn es nicht viel ist, regelmäßig ein kleiner Betrag wird irgendwann auch ein großer Betrag. Und wenn man diesen Betrag sofort am Anfang – am besten per Dauerauftrag, um es nicht zu vergessen – zurücklegt, dann kann man ihn nicht mehr ausgeben. Ich spare schon lange so und plane den Betrag auch bei meinen regelmäßigen Ausgaben mit ein. Das Geld ist für mich weg und landet auf meinem Tagesgeldkonto. Da komm ich im Notfall auch schnell dran, aber vor Spontankäufen ist es dort relativ sicher.

Wie ist das bei euch? Nutzt ihr schon ein Haushaltsbuch? Oder kommt ihr mit dem Geld mehr oder weniger hin und mehr interessiert euch nicht? Erzählt mir gerne von eurem Vorgehen in den Kommentaren.

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Sags weiter

5 Comments

  • Jutta
    27. November 2019 at 9:34

    Hallo, vielleicht hab ich es übersehen….aber kann man bei dir auch so ein Haushaltsbuchjournal kaufen?
    In diese Ringbuchheftung?

    Liebe Grüße
    Jutta

    Reply
    • Andrea
      15. Dezember 2019 at 17:16

      Hallo, ich verkaufe diese Bücher fertig nicht, aber du kannst sie dir mit meinen Druckvorlagen ganz einfach selbst zusammenstellen. Dazu eignet sich ein einfaches Ringbuch oder ein Filofax Buch, hier hab ich darüber geschrieben und alle Produkte verlinkt: Diese tollen Spiralbücher sind von Filofax. Mit einer speziellen Lochung kann man die Blätter leicht rein- oder rausnehmen: Eigenen Terminplaner gestalten – so planst du wie ein Profi.

      Reply
  • Caro
    29. November 2019 at 11:34

    Hallo, richtig gute Vorlage als Haushaltsbuch.

    Aber wie bzw wo hast du denn dein Buch als Spiralbuch binden lassen?
    Hast du das selber gemacht?

    Reply
  • Mirjam
    4. Februar 2020 at 13:50

    Hallo,

    Ich führe seit 2012 ein „Haushaltsbuch“, nach dem Auszug hatte ich mich anfänglich immer verkalkuliert. Schlussendlich habe ich dann Monate lang einen fixen Eurobetrag im Geldbeutel und wenn der aufgebraucht war, gab es nichts mehr. Lebensmittel können sich läppern.😱

    Ich mache es allerdings in Excel, da ich zu faul zum Rechnen bin. Und diese Tabelle kopiere ich dann Jahr für Jahr. Dann muss ich die Formeln nicht neu hinterlegen. Und seitdem klappt es! Zusätzlich tue ich meine Fixkosten die jährlich anfallen auch separat auf einem Konto hinterlegen, jeden Monat und dann tut die Zahlung gar nicht weh. Monatlich hat man dann allerdings teilweise schon wenig 😪😢

    Eine Übersicht in Kategorien habe ich nicht, die Idee gefällt mir aber, ich glaub meine Excel wird dahingehend ergänzt. Teilweise unterschätzt man das ganz schön und denkt soviel gebe ich doch gar nicht für Kleidung oder Drogerie aus. Muss mir nur noch Gedanken machen, ob ich Drogerie und Kosmetik trenne 🤔

    Danke für den tollen Beitrag
    Liebe Grüße

    Reply

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