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Weniger Arbeit im Haushalt dank Putzplan

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Update 2019: Neue Putzplan Vorlage

Hier findest du ein Update meiner Putzroutine und überarbeitete Putzplan Vorlagen zum Ausdrucken.

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Im letzten Beitrag hatte ich es ja schon angedeutet, das Stichwort für möglichst wenig Arbeit im Haushalt lautet: Regelmäßigkeit. Ich habe mich selbst lange dagegen gewehrt, ich will doch nicht wirklich jeden Tag mit dem Haushalt beschäftigt sein. Deswegen stand auf meinem Putzplan bislang meistens einfach nur am Samstag: Putzen – alles. Den halben oder ganzen Samstag mit Putzen zu verschwenden ist aber ja irgendwie auch nicht das Wahre und wenn man dann aus akutem Zeitmangel auch am Wochenende Verpflichtungen hat, dann haut das erst recht nicht mehr hin. Deswegen hab ich vor einiger Zeit das regelmäßige Putzen eingeführt, mir Tages- und Wochenaufgaben überlegt, es einfach mal ausprobiert und für gut befunden. Wenn ihr mit eurem Haushalt auch öfter mal auf Kriegsfuß steht und selten spontan Besuch vorbei kommen kann, dann kann ich nur empfehlen, es einmal auszuprobieren. Für die Listenjunkies unter euch gibts natürlich auch den passenden Putzplan zum Runterladen.

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Tagesroutinen

Das wichtigste an meinem Putzplan sind die Tagesroutinen. Und ich verspreche euch, es ist wirklich nicht schlimm. Viele werden das eh automatisch schon so machen, aber ich kenne auch viele, die sich nicht täglich dazu aufraffen können. Ich habe mir für morgens und abends kleine Dinge überlegt, die schnell gehen und dazu beitragen, dass erst gar kein großes Chaos entsteht. Der wichtigste Punkt ist das tägliche Aufräumen. Wenn man das wirklich täglich macht, dann dauert das allerhöchstens 5 Minuten. Welche weiteren Aufgaben da noch dazu kommen, ist natürlich jedem selbst überlassen. Die einen brauchen ein täglich geputztes Waschbecken, damit sie sich wohlfühlen, anderen reicht es einmal die Woche.

Putzplan mit Tagesroutinen und Wochenaufgaben

Bei mir haben sich folgende Dinge bewährt, die insgesamt selten länger als 20 Minuten dauern:

Morgenroutine

  • lüften
  • Betten machen
  • Frühstücken
  • Geschirr in die Küche bringen
  • Müll mitnehmen

Ich weiß, das sind Dinge, die die meisten ganz automatisch machen. Dran gedacht hab ich auch vorher schon, aber meistens war das Timing eher schlecht. Ich hab zum Beispiel im Schlafzimmer das Fenster gerne aufgemacht, wenn ich mich angezogen habe, was allerdings erst dann passiert, wenn ich gleich los muss. Deswegen steht es jetzt an Punkt 1 meiner Liste. Genauso das Frühstück. Ich hab auch vorher gefrühstückt, aber meistens so knapp, dass ich danach das Geschirr einfach stehen gelassen hab (ok, passiert immer noch manchmal). Aber diese Liste hilft mir einfach, dass ich morgens nicht viel denken muss, sondern einfach alles erledige. Mittlerweile hake ich auch nicht mehr jeden Punkt ab, die Morgenroutine ist schon sehr gut zur Gewohnheit geworden, aber am Anfang war die Liste wirklich hilfreich.

Abendroutine

  • Aufräumen
  • Waschbecken und Toilette kontrollieren (nach dem Duschen schau ich einfach, ob ich da jetzt mal schnell drüber wische oder nicht)
  • Spülmaschine einräumen und anstellen (ggf. vorher natürlich auch ausräumen)
  • Spüle, Herd, Arbeitsplatte abwischen und ggf. die Lappen in die Wäsche werfen
  • Kalender aktualisieren und die Tagesplanung für den nächsten Tag machen

Auch hier gilt: findet heraus, was bei euch Sinn macht und euch hilft. Meine Freundin hat über meine Routinen gelacht und konnte überhaupt nicht verstehen, dass man sich Dinge wie „lüften“ auf eine Liste schreiben muss. Da ist jeder Mensch anders und mir zumindest hilft es da überhaupt nicht, mich mit anderen zu vergleichen. Meine Mutter verschwendet auch kaum einen Gedanken an den Haushalt und der ist so gut wie immer in Schuß, einfach weil sie diese ganzen Dinge automatisch erledigt. Wer das auch so kann, herzlichen Glückwunsch, ich beneide euch ;-) Alle anderen: nicht aufgeben, man kann es wirklich lernen und dann ist es auch wirklich weniger Arbeit.

Wochenaufgaben

Daneben gibt es noch meine Wochenaufgaben. Den Großteil davon mache ich immer noch an einem Tag, weil ich Freitags oft frei habe oder zumindest nicht so lange arbeite. Montag bis Donnerstag habe ich mir jeweils eine Aufgabe vorgenommen, die wirklich schnell zu erledigen ist. Vor allem, wenn man es regelmäßig macht und dann gar nicht jedes mal wieder bei 0 anfangen muss.

Putzplan, meine Tagesroutinen und Tagesaufgaben

Ich habe zu Beginn dieser neuen Gewohnheit, den Putzplan sogar in meinen Kalender übernommen. Mittlerweile brauch ich vor allem die Tagesroutinen nicht mehr nachschauen, sondern weiß, wann ich was mache. Die wöchentlichen Tagesaufgaben notiere ich mir aber immer noch und ich versuche in meiner Zeitplanung auch jeweils eine halbe Stunde für diese Aufgaben zu reservieren. Und wenn es jetzt wirklich mal einen Tag lang nicht klappt, dann ist das halt so. Ich werde nie zu den Menschen gehören, die immer eine tip top aufgeräumte und blitzeblank gewienerte Wohnung haben. Dafür ist es mir einfach nicht wichtig genug. Aber ich will auch nicht ständig im Chaos leben und auch mal überraschend Besuch bekommen können – aber bitte mit möglichst wenig Aufwand. Dafür hat sich der Putzplan und die Routine-Aufgaben bewährt und in den meisten Fällen ist es in unserer Wohnung relativ aufgeräumt und sauber. Ziel erreicht, mehr will ich nicht.

Wenn ihr mit eurem Haushalt auch öfter Probleme habt, könnt ihr euch hier eine Vorlage für den Putzplan runterladen:

Bibliothek

Falls ihr den Putzplan auch in eure Planung übernehmen wollt, dann könnt ihr euch in der Bibliothek auch einen Tages- oder Wochenplan runterladen.
Putzplan Miss Konfetti

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16 Comments

  • Kirsten
    10. September 2015 at 23:01

    Ach, super! Das fehlt mir noch bei meinen Listen. Eine gute Gelegenheit, das Putzen mal besser einzuteilen und nicht immer vor mir herzuschieben, weil es ja so lange dauern würde. Vielen Dank fürs Teilen!
    Liebe Grüße, Kirsten

    Reply
  • Susanne Döring
    13. September 2015 at 7:15

    Vielen lieben Dank für den tollen Putzplan!

    Reply
  • Nadine
    16. September 2015 at 8:46

    Toller Plan!!! Vielen Dank

    Reply
  • Conny
    26. September 2015 at 0:28

    Hallo Andrea,
    morgen kommt mein erster Filo und nach genau so einem Plan habe ich gesucht.
    Vielen Dank für ’s Teilen.
    Allerdings werde ich die Abendroutinen anders gestalten und mich mit dieser Vorlage an das Prinzip vom Casablitzblanka halten. Supi! Haushalt ich komme!
    Lieben Gruß Conny

    Reply
    • Andrea
      26. September 2015 at 11:46

      Viel Spaß beim Filofaxen und Haushalten ;-)

      Reply
  • Lisa
    28. September 2015 at 9:50

    Hey toller Plan!
    Was mit als faule junge neu allein lebende noch fehlt wäre eine Übersicht von allen Wochenaufgaben ^^ ich bin doch noch völlig planlos was es alles zu tun gibt im Haushalt.
    Trotzdem sehr schön und übersichtlich!

    Reply
    • Andrea
      28. September 2015 at 14:03

      Da das total individuell ist, hab ich es nicht aufgelistet. Manche putzen täglich ihre Böden feucht, ich saug beim Laminat nur 1-2x die Woche.

      Meine Wochenaufgaben sehen so aus: Staub wischen, Staub saugen, 3 Maschinen Wäsche waschen, Bad putzen, Küche putzen, Wocheneinkauf. Betten beziehen alle 2-3 Wochen und sowas wie Fenster putzen oder Gefrierschrank abtauen, mach ich dann, wenn ich denke „oh, wär mal wieder nötig“ ;-)

      Reply
  • Angelika Wittmann
    17. Juli 2016 at 22:36

    Wir haben großes Haus (3Stockwerke) – 39 Fenster, großen Garten.
    2 Kinder.
    Hast du Tipps/Hilfen?

    Reply
  • Jessica
    20. April 2017 at 10:26

    Hallo :-)
    Habe dich & deinen Blog gerade zufällig gefunden, weil ich eine Vorlage für einen Putzplan gesucht habe. Dein Blog gefällt mir! Und der Putzplan sind genau danach aus, als könnte er mir helfen…ich werde es ausprobieren! Wobei es bei eigentlich eher darum geht, die Aufgaben des Haushalts mehr zwischen mir und meinem Partner aufzuteilen. Wir wohnen jetzt seit einem halben Jahr zusammen in einer 150m² Wohnung mit Garten/Außenbereich und leider hat mein Freund noch niemals nie früher daheim etwas tun müssen…und das merke ich jetzt… ;-) Ich führe Diskussionen, die ich damals im Alter von 13 Jahren mit meiner Mutter geführt habe…die klare Linie & Routine kriege ich einfach nicht rein….der Mann ist mit 2 Aufgaben bereits überfordert (Müll rausbringen & Staubsaugen) und es wird meistens erst gemacht, wenn ich schon mind. 3 Tage darauf geschielt habe und mir dann wieder der Kragen platzt und ich ihn anspreche (für ihn natürlich nur Meckerei). Ich hoffe, dein Putzplan bringt da mal Abhilfe…hast du sonst noch Tipps & Tricks? Ich möchte nämlich eigentlich keine „Mama-Rolle“ einnehmen, noch am Ende doch wieder alles selbst machen (ist auch wirklich too much).

    Reply
    • Andrea
      22. April 2017 at 11:37

      Hm, einen pauschalen Tipp hab ich leider nicht. Ich würde vorschlagen, dass ihr mal grundsätzlich darüber sprecht. Ihr wohnt da zusammen und da sollte es selbstverständlich sein, dass ihr beide auch euren Teil zur Hausarbeit beitragt. Sieht er das auch so? Wenn ja und es scheitert nur an der Umsetzung, dann hilft ein Gespräch vielleicht. Habt ihr schonmal zusammen geputzt? Musik an und dann zusammen loslegen. Dann seid ihr auch viel schneller fertig und habt Zeit für andere gemeinsame Unternehmungen. So machen wir es meistens. Mein Freund wohnt zwar nicht richtig bei mir, ist aber meistens hier und dann putzen wir schnell zusammen und sind schneller fertig. Aber ich hatte auch schon Beziehungen, wo es wie bei dir war. Und ehrlich gesagt, das konnte ich nie lösen. Drück dir die Daumen ;-)

      Reply
  • Düsel René
    16. Mai 2017 at 21:17

    hallo, also einen Putzplan….ich dachte erst ein einen Witz, aber hallo, das ist wohl gar nicht so schlecht für Leute die diesbezüglich eine Motivation brauchen. Ich, Mann habe immer gerne geputzt, auch Fenster und staubsaugen sowieso. Es macht doch einfach Spass in einer sauberen Wohnung zu leben. Ich mache jeden Tag etwas… wo es gerade nötig ist, oder wo gerade etwas anfällt und Lust dazu habe. Oft ist es schnell erledigt und wenn es länger dauert muss man einfach in Stimmung sein. Fenster putze ich nicht gleich das ganze Haus auf einmal, vielleicht 3 Stunden und den Rest an einem andern Tag. Mühl runtertragen etl. geht sowieso automatisch und ein Garten will auch gepflegt sein und auch das Auto wenn man viel transportieren muss. Meine Frau kann aus gesundheitlichen Gründen fast nichts putzen oder im Garten arbeiten, aber sie schätzt es und ich mache es ja auch für mich. Beste Grüsse René

    Reply
  • Alanna
    6. Dezember 2017 at 15:21

    Motivation zum Putzen ist wohl ein ziemlich seltenes Gut. :D Ein Putzplan kann da glaube ich wirklich helfen, sowie auch gute Musik (beim Staubsaugen aber mit Kopfhörern ;)
    Bei „schlimmeren“ Aufgaben, wie Fensterputzen, Regenrinnen säubern u.ä. kann man sich aber auch mal den Einsatz einer Firma gönnen. Ein, zwei mal im Jahr ist das bei mir drin. Für alles andere suche ich einfach auf Blogs wie deinem nach Motivation. :)

    Reply
  • Anka
    23. Dezember 2017 at 23:00

    Ich habe weiß Gott nicht erst seit gestern mit dem leidigen Thema Haushalt zu tun (auch nicht seit vorgestern, hüstl) und trotzdem ist es mir nie so ganz gelungen, meinen Haushalt so im Griff zu haben, wie ich das eigentlich gerne gehabt hätte. Mehr als „geht so“ bekomme (bekam) ich einfach nicht hin – zu chaotisch, zu unstrukturiert,zu undiszipliniert…. wie auch immer.
    Putzen nach Plan klingt gerade für eine gestandene langjährige „Hausfrau“ zunächst wirklich nach einem Witz, gibt aber Leuten wie mir, die ohne Putzteufel-Gen geboren wurden, eine Art Gerüst an die Hand, das man nach und nach tatsächlich verinnerlicht, wenn man sich eine Zeit lang zur Einhaltung zwingt.
    Ich habe zunächst also meinen Haushalt wie schon so oft in einer Mammutaktion komplett in
    Schuss gebracht und danach – unter anderem hier- nach einer Möglichkeit gesucht, diesen Status quo auch mal dauerhaft zu halten.
    Was soll ich sagen: Es klappt dank des Plans nun schon seit einigen Monaten besser als ich es erhofft hatte!
    Ich habe inzwischen ebenfalls feste Morgen- und Abendroutinen etabliert, flexible Tagespläne erdacht (einzig feste Vorgabe: es muss alles auf dem Plan am Ende der Woche erledigt sein) und wechselnde feste Wochenaufgaben für den Tag festgelegt, an dem ich prinzipiell etwas mehr Zeit habe.
    Erkenntnis 1:Es ist tatsächlich einfach (und so schwer), eine immer präsentable Wohnung zu haben – Regelmäßigkeit ist das ganze Geheimnis.
    Erkenntnis 2: Man hat dadurch deutlich weniger Stress und unterm Strich auch weniger Arbeit.
    Erkenntnis 3: Es ist nie zu spät!

    Reply
  • Zwille
    26. April 2018 at 8:30

    Liebe Miss Konfetti
    .Herrlich deinen Text zu lesen , sich selbst wieder zu erkennen und die Erkenntnis …einfach machen !!!! *gg*
    Vielen Dank für deine“ Motivation“
    Auch dank Anka …du hast Recht ..es ist nie zu spät :-))))
    lg Zwille

    Reply
  • Marge
    30. Januar 2019 at 12:39

    Hi! Finde deine Vorlagen super! Eine Bitte nur, könntest du mal deinen Plan als Muster posten? Ich hab absolut null plan womit ich anfangen soll, wann ich was unterbringen soll … und daher bleibt es meistens liegen :-(

    Reply
  • Sonja
    1. Juni 2020 at 21:21

    Danke für den tollen Wochenplan. Da ich immer ein bisschen Motivation brauche, ist der genau richtig für mich. Die Spalten Morgenroutine und Abendroutine helfen mir sehr, dass eine gewisse Ordnung im Haus herrscht und in den Feldern für die Wochentage kann ich prima einteilen, was gemacht werden muss und gleichzeitig kann ich mir die Arbeiten auf die Tage aufteilen, ohne dass ich gleich mit der Menge an unerledigten Dingen überfordert bin und letztendlich gar nichts mache, weil ich mir denke, das kann ich sowieso heute nicht mehr schaffen. Mir hilft dein Plan sehr!
    LG Sonja

    Reply

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